Archiv der Kategorie 'nerdzeux'

sich zum horst machen

geht so:

paradise now!

a.k.a. fishing for klicks. doch geht es hier in keinster weise um den umstrittenen film gleichen namens, noch um den ebenfalls diskutierten aufruf der ums ganze!-brillenträgerInnen.

es geht um indymedia. und nein, auch nicht um z.b. die deutsche sektion, wo jeden tag extrem wichtige berichte über die auflösung von antifa gruppen oder die durchführung von kapital-lesekreisen erscheinen, sondern um das indymedia von tokelau. tokelau ist ein „von Neuseeland abhängige Gebiet mit 1.466 Einwohnern (Oktober 2006) und einer Fläche von 12 km“. es besteht aus „den Atollen Atafu, Nukunonu, Fakaofo“ und „liegt im Süd-Pazifik“. (alle zitate von hier)

und während hierzulande indymedia über brisante politaction (s.o.) berichtet, heißt es auf der frontseite von indymedia.tk:

Everything is very fine and ultimately peaceful here and we are 100% happy!
We have nothing to complain about, we are not even bored! No, truelly!

und auch das newsfeed meldet lediglich

Nothing else is happening really.

da es also keinen anlaß gibt, über politik zu berichten, lümmeln sich die indymods von tokelau den ganzen tag am strand.

You can find us at the beach, if you really want to publish something.

auch der bericht, der im juni 07 von stern online und der netzzeitung veröffentlicht wurde kann daran nichts ändern.
wenigstens wird in dem artikel im bezug auf tokelau eingeräumt, daß

Militante Neonazis (…) aus Deutschland und anderen europäischen Ländern waren wahrscheinlich noch niemals dort.

der forderung „pardise now!“ ist also verwirklicht und zwar auf tokelau1. diese these stützen die berichten (bzw. deren völlige abwesenheit) auf dem ewig kritischen indymedia netzwerk.

  1. natürlich handelt es sich hier um ein fake. schon im kleingedruckten bei indymedia tokelau steht: „Any possible simularities with real existing worlds are purely coincidental and incredible. „[zurück]

nachtrag

die netzzeitung hat im anhang zu einem artikel über „Die Blogger und James Bond, Barack Obama, SPD in Hessen, Atommülltransporte und Science Fiction“ folgenden satz geschrieben:

Atommülltransporte: Gorleben hat auch aus den Blogs einiges an Beistand erfahren, aber nicht nur liebevollen.

neben einigen anderen blog-artikeln, ist auch mein eintrag „nazischeiß und hippikacke“ unter „nur liebevollen“ zu erreichen. mich wundert, daß die netzzeitung genau meinen beitrag verlinkt. zum anderen scheint die/der zuständige redakteurIn den sinn auch nicht verstanden zu haben, denn es ging mir ja gerade nicht um ein generelles angepisse von leuten, die zum castor fahren, sondern um ein solidarischen gruß an die leute, die (wohl sehr erfolgreich) aktiv gewesen sind.

und nun zu etwas ganz anderen:

warum

warum ist eigentlich elser noch nicht in meiner linkliste? keine ahnung. aber das wird sich ändern. ist er doch für die drollige gerüchteküche über die marxistische gruppe verantwortlich. der wikipedia artikel zur marxistischen gruppe ist auch nicht schlecht

charles bronson

bei 7inchpunk geht es im neustem beitrag über charles bronson. die songs der „SELF TITLED (DIET ROOTBEER) “ 7″ gibt’s zum runterladen!

gelacht

habe ich über das comic mit diesen zwei nerd-typen:


Das Bild kommt übrigens von hier: http://www.kopozky.net/starting-for-reality

not pron

empfehlung für alle, die’s nerdig mögen. zum spielen >hier< klicken.

ich hänge momentan in level 14 fest. und komm nicht weiter.

pank!

gibt es bei www.7inchpunk.com (willkommen in meiner linkliste). hier finden die liebhaberInnnen von alten 7 inch platten einiges im praktischen mp3 format. aktuell empfehle ich den beitrag über man lifting banner. über die gesagt wird:

MAN LIFTING BANNER was band from the Netherlands. They were something like a communist straight edge hardcore band musically influenced by the likes of LÄRM, D.R.I. or STRAIGHT AHEAD. The lyrics are all about Lenin, Trotzki etc. Anyway this is a nice record!

also stöbern und reinhören!

nachholen!

kann die einzige forderung sein, die an das ujz korn sowie die veranstaltenden menschen zu richten ist. grund: das geplante konzert von turbostaat am kommenden samstag wurde abgesagt.
so heißt es sich zwischen der stumpf mega sause mit dj aggro schweinfurt und der „meine mutter hat ihren pudel erschossen„-party zu entscheiden.
ich werde darüber berichten.

desweiteren hat es heute der wie folgt, angekündigte termin am 6. mai in meinen kalender geschafft:

Frauenbilder in der Pop- und Subkultur

Ein kritisches Gespräch über den Vagina Style, mit Lady Bitch Ray, Doris Achelwilm und Edyta Kopitzki
ORT: Warenannahme
EINLASS: 18:30 Uhr / BEGINN: 19:30 Uhr
EINTRITT: frei
RUBRIK: Gesellschaft

Junge Frauen, die beispielsweise in der HipHop-Szene oder in anderen Bereichen der Pop- und Subkultur Fuß fassen wollen, sind dort mit spezifischen Rollenvorstellungen konfrontiert. Welche Auswirkungen haben solche Vorstellungen auf Form und Inhalt der Arbeit der jeweiligen Frauen? Welche unterschiedlichen Strategien des Umgangs mit männerdominierten Szenen werden praktiziert? Wird sich den kulturelle Codes angepasst oder werden diese zurückgewiesen beziehungsweise umgekehrt oder persifliert? Und: Wer ist Reyhan Sahin alias Lady Bitch Ray, und was verbirgt sich hinter dem Vagina Style? Ist er eine neue Form des Popfeminismus oder eine Untergrabung emanzipatorischer Errungenschaften?

Es diskutieren Reyhan Sahin alias Lady Bitch Ray (HipHop-Sängerin und Labelbetreiberin, Linguistin und ehemalige Radiomoderatorin), Doris Achelwilm (DJ, freie Kulturjournalistin bei Spex, Jungle World und FAZ sowie Pressesprecherin für DIE LINKE in der Bremer Bürgerschaft) und Edyta Kopitzki (Sängerin, politische Bildnerin und Referentin für den Bereich Mädchen in Jugendkulturen sowie Sängerin der Hardcore-Band Diamonds Are Forever). Die Moderation übernimmt Gabriele Rohmann (Wissenschaftlerin und freie Journalistin, Herausgeberin von “Krasse Töchter. Mädchen in Jugendkulturen”, Berlin 2007)

“Für mich ist Popfeminismus die Kritik von Popkultur mit einem feministischen Instrumentarium. Meine Generation ist sehr stark mit Popkultur sozialisiert worden. Das heißt aber nicht, dass diese Kultur kein streitbares Feld wäre. Popmusik, Fernsehen oder Werbung müssen genauso mit feministischen Mitteln kritisiert werden wie Gesetze.” (Sonja Eismann, Autorin von: “Hot Topic – Popfeminismus heute”)

Eine Veranstaltung des Rosa Luxemburg-Bildungswerkes Niedersachsen e.V. und der Fraktion DIE LINKE in der Regionsversammlung.

desweiteren meine ich folgende sachen erwähnen zu müssen:
- unter archiv findet sich jetzt eine tolle tagcloud
- wendy hat mir gute musik empfohlen.
- brigate rotze ist endgültig aus meiner linkliste geflogen, da es den blog nicht mehr gibt.
- ich geh jetzt ins bett.

sherlock holmes, der fuchs …

lysis hat’s schon vor ewigkeiten gefunden. rosa rauschen hat’s mir erzählt. ich hab’s mir dann angehört und finde das ganze ding empfehlenswert und nehme das als billigen vorwand auf mich und mein dings hier aufmerksam zu machen.

also reingehört!

und achtung: meine allerliebste (lokal)patriotische pflichterfüllung hat es auch zu blogsport geschafft.