Archiv für April 2008

not pron

empfehlung für alle, die’s nerdig mögen. zum spielen >hier< klicken.

ich hänge momentan in level 14 fest. und komm nicht weiter.

pank!

gibt es bei www.7inchpunk.com (willkommen in meiner linkliste). hier finden die liebhaberInnnen von alten 7 inch platten einiges im praktischen mp3 format. aktuell empfehle ich den beitrag über man lifting banner. über die gesagt wird:

MAN LIFTING BANNER was band from the Netherlands. They were something like a communist straight edge hardcore band musically influenced by the likes of LÄRM, D.R.I. or STRAIGHT AHEAD. The lyrics are all about Lenin, Trotzki etc. Anyway this is a nice record!

also stöbern und reinhören!

nochmal wegen tibet

ich hätte es auch in zu den kommentaren schreiben können und wie gesagt das bleibt wohl spannend

hot action news liefert eine „tibet-kritische presseschau“, rosa rauschen ruft zur internationalen solidarität auf. via schildkröte kommt neben einer ziemlich peinlichen distanzierung von der jungen welt

[ich distanziere mich von den inhalten, welche ansonsten in der jungen welt pupliziert werden, halte diesen artikel allerdings für durch aus gelungen, und schätze auch den autor Colin Goldner]

auch ein hinweis auf zwei gute und lesenswerte artikel von chefarztfrau.

nachholen!

kann die einzige forderung sein, die an das ujz korn sowie die veranstaltenden menschen zu richten ist. grund: das geplante konzert von turbostaat am kommenden samstag wurde abgesagt.
so heißt es sich zwischen der stumpf mega sause mit dj aggro schweinfurt und der „meine mutter hat ihren pudel erschossen„-party zu entscheiden.
ich werde darüber berichten.

desweiteren hat es heute der wie folgt, angekündigte termin am 6. mai in meinen kalender geschafft:

Frauenbilder in der Pop- und Subkultur

Ein kritisches Gespräch über den Vagina Style, mit Lady Bitch Ray, Doris Achelwilm und Edyta Kopitzki
ORT: Warenannahme
EINLASS: 18:30 Uhr / BEGINN: 19:30 Uhr
EINTRITT: frei
RUBRIK: Gesellschaft

Junge Frauen, die beispielsweise in der HipHop-Szene oder in anderen Bereichen der Pop- und Subkultur Fuß fassen wollen, sind dort mit spezifischen Rollenvorstellungen konfrontiert. Welche Auswirkungen haben solche Vorstellungen auf Form und Inhalt der Arbeit der jeweiligen Frauen? Welche unterschiedlichen Strategien des Umgangs mit männerdominierten Szenen werden praktiziert? Wird sich den kulturelle Codes angepasst oder werden diese zurückgewiesen beziehungsweise umgekehrt oder persifliert? Und: Wer ist Reyhan Sahin alias Lady Bitch Ray, und was verbirgt sich hinter dem Vagina Style? Ist er eine neue Form des Popfeminismus oder eine Untergrabung emanzipatorischer Errungenschaften?

Es diskutieren Reyhan Sahin alias Lady Bitch Ray (HipHop-Sängerin und Labelbetreiberin, Linguistin und ehemalige Radiomoderatorin), Doris Achelwilm (DJ, freie Kulturjournalistin bei Spex, Jungle World und FAZ sowie Pressesprecherin für DIE LINKE in der Bremer Bürgerschaft) und Edyta Kopitzki (Sängerin, politische Bildnerin und Referentin für den Bereich Mädchen in Jugendkulturen sowie Sängerin der Hardcore-Band Diamonds Are Forever). Die Moderation übernimmt Gabriele Rohmann (Wissenschaftlerin und freie Journalistin, Herausgeberin von “Krasse Töchter. Mädchen in Jugendkulturen”, Berlin 2007)

“Für mich ist Popfeminismus die Kritik von Popkultur mit einem feministischen Instrumentarium. Meine Generation ist sehr stark mit Popkultur sozialisiert worden. Das heißt aber nicht, dass diese Kultur kein streitbares Feld wäre. Popmusik, Fernsehen oder Werbung müssen genauso mit feministischen Mitteln kritisiert werden wie Gesetze.” (Sonja Eismann, Autorin von: “Hot Topic – Popfeminismus heute”)

Eine Veranstaltung des Rosa Luxemburg-Bildungswerkes Niedersachsen e.V. und der Fraktion DIE LINKE in der Regionsversammlung.

desweiteren meine ich folgende sachen erwähnen zu müssen:
- unter archiv findet sich jetzt eine tolle tagcloud
- wendy hat mir gute musik empfohlen.
- brigate rotze ist endgültig aus meiner linkliste geflogen, da es den blog nicht mehr gibt.
- ich geh jetzt ins bett.

hannover in der auswertungsrunde

ich wurde neben vielen anderen hier von im*moment*vorbei verlinkt. sowas freut natürlich immer, aber soll hier nicht thema sein.

vielmehr war ich verwundert, daß es die ereignisse in hannöverschen straßenbahnen von ende märz in eine auswertungsrunde bei waiting geschafft haben, wo er schreibt:

Die Hannoveraner Sektion der Hedonistischen Internationale hatte nun kürzlich zu einer unangemeldeten Straßenbahnparty aufgerufen, in deren Verlauf es wohl zu harmlosen Gesetzesübertretungen in Form von Sachbeschädigungen und Böllerwürfen kam, die von der Polizei mit Knüppeleinsatz und Ingewahrsamnahmen beantwortet wurden. In einer ganz im Juso-Slang gehaltenen Pressemitteilung (!) werfen die Hedonisten aus Hannover nun einen “differenzierten Blick auf die Ereignisse”. Neben einer pflichtschuldigen Verurteilung der polizeilichen Repressionsmaßnahmen wird auch die eigene Klientel gemaßregelt:
“Dennoch müssen wir deutlich klarstellen, dass wir lieber ohne jene Leute gefeiert hätten, die die Menschenansammlung als Raum für aggressives Verhalten genutzt haben. Wir distanzieren uns auch von Sachbeschädigungen und dem Abbrennen von Feuerwerk im Zusammenhang mit der Party. Der darauf folgende Polizeieinsatz, bei dem es zu zahlreichen Verletzungen durch Hundebisse, Schlagstöcke und andere üble Behandlungen kam, war jedoch zu keiner Zeit gerechtfertigt. Insbesondere ist zu kritisieren, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer undifferenziert und ohne jedes Augenmaß betroffen waren.”

Mit anderen Worten: ein differenzierter Knüppeleinsatz mit Augenmaß, bei dem nur die wahren Übeltäter, also die Tagger und Krachmacher, den ein oder anderen Schlag oder Biss abbekommen hätten – vielleicht netterweise beaufsichtigt von einem OLiBa-losen Einsatzleiter mit 68er-Vergangenheit – wäre so recht nach dem Geschmack der Hedonisten gewesen. Ganz in diesem Sozialarbeitergeiste kündigt man an, zukünftig “in einen Diskussionsprozess mit denjenigen [zu] treten, die den Sinn der Party fehlinterpretiert haben und darauf ein[zu]wirken, dass zukünftige Aktionen einen erfreulicheren Verlauf nehmen. Definitiv wird die HI Hannover auch weiterhin auf ihre Art soziale Missstände anprangern und zum Nachdenken anregen.”

Da die H.I. sich dermaßen schlafwandlerisch des kommunikationstheoretisch gepimpten Sozen-Vokabulars bedient, sei ihr eine Namensänderung in Habermas Initiative-Hannover ans Herz gelegt. Praktischerweise könnte die etablierte Abkürzung beibehalten und so der erfolgreich begonnene Social Branding-Prozess fortgeführt werden.

zumindest dem ersten teil dieser betrachtung kann ich mich nur anschließen.

in hannover gab es dazu übrigens eine diskussion, die fernab der fast dreitägigen aufmerksamkeit der lokalpresse ablief:
teil 1
teil 2
teil 3 finde ich leider nicht direkt online.

Beleidigte Polizisten

gibt es nach ansicht der cdu fraktion im niedersächsichen landtag, wenn ein abgeordneter der linkspartei mit einem antifa t-shirt zur arbeit geht. steht zumindest in der donnerstags-ausgabe der neuen presse und hier auf dem granma blog.

freiheit für tibet?

ääh, nein! aber das thema ist ja momentan voll im trend und da liegt auch das problem. deshalb seien hier zwei aktuellere beiträge aus der jungen welt und ein älterer beitrag von liza’s welt verlinkt.

die artikel aus der jw (vom 26. und 27. märz 08) von colin goldner*:

Ahnungslose Schwärmerei
Mönchischer Terror auf dem Dach der Welt. Teil I: Die Begeisterung für den Dalai Lama und den tibetischen Buddhismus
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Die Gunst der Stunde
Mönchischer Terror auf dem Dach der Welt. Teil 2 (und Schluß): Krawalle im Vorfeld der Olympischen Spiele
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* Colin Goldner ist Autor des Standardwerkes »Dalai Lama: Fall eines Gottkönigs«, das Ende April in aktualisierter und erweiterter Neuauflage im Alibri-Verlag Aschaffenburg erscheint.

edit: da, daß thema wohl interessant bleiben wird, schreibe ich die jw-artikel hier ab, damit sie erhalten bleiben.
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