Archiv für Juni 2007

what the fuck is going on?

eigentlich wollte ich nur den zwar alten aber immer noch lustigen fernsehbericht über die neuen knüppel der berliner polizei pushen. hier ist vor allem der abschnitt über die einheit aus niedersachsen zu beachten, die es den brutalen anti-castor demonstranten mal so richtig zeigt. aber seht selbst:

während ich das hier schreibe, werde ich über den wohl wichtigsten und differenziertesten artikel über die situation der linksradikalen bewegung aufmerksam gemacht. aber auch hier gilt macht euch ein eigenes bild: Indymedia-Ticker: Innerlinker Krieg eskaliert.

mustache means respect!

ich bin nicht dabei. bin zu der zeit wahrscheinlich im urlaub. aber unterstütze die aktion natürlich solidarisch.

in diesem sinne:
schafft 1, 2, viele schnauzbart-tage 2007!
so nach dem motto „schnurris gibt’s in jeder stadt – bildet banden und feiert sie ab!“

wie versprochen

jetzt also wie versprochen ein beitrag zu den g8 protesten. ich hab mich während der g8 woche in verschiedene liveticker reingehängt diverse videos aus diversen quellen gesehen (von youtube bis spiegel online und bild) und konnte mir so eine ganz gute übersicht verschaffen.
besonders interessant fand ich die auseinandersetzung um die demonstration in rostock. der rest war bestimmt okay, ist aber in kleinerer version auch alljährlich im wendland zu beobachten, wenn mal wieder ein castor rollt. aber natürlich gab es auch rund um die blockaden schöne bilder:

aber weiter zu rostock: ich war nicht unbedingt überrascht, daß es viele waren (eher verwundert, daß die 100.000 grenze nicht genkackt wurde), denn schließlich sind solche großveranstaltungen auch immer events, die dementsprechend leute ziehen.
was mich überrascht hat, waren die militanten auseinandersetzungen

für die bewertung der demo empfehle ich zwei interviews, die nach der demo geführt wurden.
interview mit tim laumeyer:

interview mit top berlin (…ums ganze):

beide dissen sich irgendwie zwar gegenseitig und manche äußerungen finde ich auch falsch, aber nach dem anhören von beiden interviews, bekommt man die einschätzung von zwei wichtigen positionen aus der radikalen linken geboten und die wahrheit liegt irgendwo da draußen dazwischen.

zu den auseinandersetzungen verweise ich auf einen artikel aus der jungen welt, den ich für sehr gelungen halte und der feststellt:

Große Aufregung bei den »moderaten Teilen« der Bewegung, hektische Distanzierungen vor laufender Kamera. Der erste Tag der Auseinandersetzungen um den G-8-Gipfel zeigte aus taktischer Perspektive eine interessante Neuerung auf: Es gab einen handlungsfähigen Schwarzen Block.

genauso super finde ich übrigens einen weiteren artikel des gleichen autors in der jungen welt. nicht zuletzt wegen des großartigen pathos.
vielleicht hätten die redakteurInnen beim zdf mal lieber diese artikel vertonen sollen als sich so eine schreckliche person wie die gute „Kya vom schwarzen block“ vor die kamera zu holen. siehe hier.

Soundtrack of my life

hab ich grade von wem bekommen, der es per myspace bulletin bekommen hat:

Soundtrack of my life
Wenn dein Leben ein Film wäre, wie würde wohl der Soundtrack sein? Also, so geht’s:

1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
2. Stelle es auf Shuffle/ Random
3. Drücke “Play”
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf:
5. Drücke für jede neue Frage den “next” Button.
6. Lüge nicht und tue so als ob du cool wärst… Tipp’s einfach ein!

Vorspann:
ZSD – Drecksskins

Aufwachen:
Nations on Fire – need religion

Verlieben:
GG Allin – Kill the Police

Das erste Mal:
Pissed Youth – youth crew harmonizes with spandex in an utter perfect way (O:18 Min.)

Kampflied:
Less than Jake – i would walk 500 miles

Schluss machen:
First in Line – loser

Leben:
Pyranja feat. Schattenmann – Lagebesprechung

Todesszene:
Dropkick Murphys-barroom hero

Beerdigungslied:
Youth of Today – live free

Abspann:
Black Velvet Flag-wasted

wo ich das gerade nochmal durchgehe, würde ich sagen, von der musik wäre es am ehesten ein action film. und vor allem viel pathos mit YOT am ende. leider sind die kampfszenen musikalisch eher schlecht unterlegt.

P.S.: eigentlich wollte ich letzte woche was zu den g8 protesten schreiben, aber irgendwie hatte ich keine zeit. aber das wird vielleicht morgen nachgeholt.